Die Herkunft der Dahlien

Dahlienwissen

Ursprünglich kommt die Dahlie aus dem fernen Lateinamerika. Schon die Azteken schätzten die Dahlien wegen ihrer wunderschönen Farbenpracht.

Wie kamen die Dahlien nach Europa?

Die ersten, schriftlichen Aufzeichnungen finden sich bei Francisco Hernandez, der ein spanischer Arzt Ende des 16. Jahrhunderts war. 1791 wurden dann endlich die ersten Dahliensamen von Mexiko nach Spanien geschickt – und noch im selben Jahr blühte in Europa zum ersten Mal eine Dahlie! Seitdem kann man sich die europäische Gartenlandschaft kaum ohne die wunderschöne Blütenpracht vorstellen.

Die Dahlie in Europa

Aufgrund ihrer Schönheit fand die Dahlie schnell Verbreitung in Europa. Insbesondere der große deutsche Schriftsteller und Dichter Johann Wolfgang von Goethe soll Gefallen an den Dahlien gefunden haben und durfte für seinen Garten in Weimar bereits zwischen 42 verschiedenen Sorten auswählen. Zu dieser Zeit gab es auch eine Dahliensorte namens Goethe, die als vielblumig und purpurfarben beschrieben wird. Mittlerweile ist die Dahlie nicht mehr aus den deutschen Gärten und von den Balkonen wegzudenken.

Der Name der Blume

Den Namen „Dahlie“ bekam die hübsche Zierpflanze zu Ehren des Botanikers Andreas Dahl. Ein Synonym für die Gattung, welches in Deutschland jedoch eher selten gebraucht wird, ist der Name „Georgine“ nach dem Botaniker Johann Gottlieb Georgi.